Pretty Little Liars – Das Finale

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Bildergebnis für pretty little liars

Diesen Dienstag war es leider endlich soweit und die letzte Folge der Serie Pretty Little Liars ist erschienen. Die Serie hat mich seit fast 6 Jahren begleitet, weshalb es für mich ehrlich gesagt schon sehr hart ist, dass sie jetzt plötzlich einfach vorbei sein soll und ich habe es auch noch nicht wirklich realisiert.

Ich habe mich wirklich gefreut, dass die letzte Folge 1,5 Stunden lang geht, und war wirklich gespannt auf die letztendliche Auflösung, der ich schon seit Jahren entgegenfiebere.
Zu Beginn der Folge war ich jedoch leider erst mal nur verwirrt. Sie beginnt mit einem Zeitsprung, was für Pretty Little Liars nicht ungewöhnlich ist, jedoch fand ich es in diesem Fall ein bisschen merkwürdig, direkt damit anzufangen. Es hat deutlich für Verwirrung gesorgt und meine Schwester und ich haben uns zu Beginn nur verwirrt und verwundert angeschaut.

Wie das Privatleben von Aria, Emily, Alison, Spencer und Hannah ausging, bin ich sogar fast zufrieden. Es wäre fast unmöglich gewesen, wenn Hannah nicht mit Caleb endet und auch auf die Hochzeit zwischen Ezra und Aria hab ich mich wirklich gefreut. Ich kann auch damit leben, dass die Dinge zwischen Spencer und Toby nicht eindeutig sind, aber das Ende von Emily und Alison? Ernsthaft? Ich fand Alison nicht nur zu Beginn der Serie total nervig und furchtbar, als sie noch als total gemein dargestellt wurde, sondern auch bis zum Ende. Dass die beiden jetzt plötzlich zusammen enden, zwei Kinder haben und heiraten ist in meinen Augen kein gutes Ende für Emily.

Die Auflösung mit A.D. finde ich nicht komplett schlecht gelöst, jedoch sehr einfach. Ich bin fasziniert davon, wie Troian Bellisario (die Schauspielerin von Spencer) es geschafft hat, so gut beide Rollen zu spielen, vor allem weil der britische Akzent bestimmt eine große Herausforderung war. Ich hätte mir jedoch jemand gewünscht, der vorher schon Teil der Serie war. Einfach eine neue Person einzubringen, die plötzlich A.D. ist finde ich einen wirklich einfachen Weg raus. Die Hintergrundgeschichte und die Motivation von Alex fand ich jedoch nachvollziehbar, wie es dargestellt wurde. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn es schon früher Hinweise auf die Existenz von Alex gegeben hätte, denn das hätte die Geschichte deutlich glaubhafter gemacht.
Es hätte mit der Auflösung jedoch schlimmer werden können, denn wenn sich rausgestellt hätte, dass Mona dahintersteckt, wäre ich wirklich sauer geworden.
Die Idee Spencer und Ezra in einen Bunker zu stecken erinnert mich sehr an das Doll House, in dem die Mädchen in einer früheren Staffel schon mal gefangen waren. Das war mir ein bisschen zu ähnlich zu einer früheren Idee.
Ich finde auch, dass die Auflösung mit Alex als A.D. nicht wirklich alle Fragen beantwortet und ich finde für so eine gehypte Serie und so ein lang ersehntes Serienfinale hätten die Produzenten sich etwas Besseres einfallen lassen können.

Dass am Ende der Schuppen mit den jüngeren Mädchen gezeigt wird, bei denen plötzlich eine verschwindet, genauso wie in der ersten Staffel von Pretty Little Liars, war wirklich total unnötig. Hier wurde sich wohl die Möglichkeit zu einem spin-off offen gehalten, aber ich hätte es besser gefunden, wenn man diese Szene weggelassen hätte.

Ich habe erwartet, dass ich bei dem Finale total weinen muss und es total traurig wird, weil plötzlich die Serie, die mich jahrelang begleitet hat, vorbei ist. Leider muss ich feststellen, dass mich das Finale fast gar nicht berührt hat. Durch die Verwirrung zu Beginn kamen bei mir gar keine wirklichen Gefühle oder Emotionen auf. Natürlich hab ich mich am Ende, als sich die Mädchen verabschieden und während Ezrias Hochzeit für sie gefreut aber der erwartete Heulkrampf am Ende der Serie ist ausgeblieben.

Letztendlich bin ich fast zufrieden, wie das Leben der Mädchen endet, aber die Auflösung fand ich ein bisschen zu einfach gewählt. Dafür, dass Pretty Little Liars sonst immer total komplex und kompliziert ist und es immer tausend Zusammenhänge gibt, fand ich das Ende ein bisschen zu plump. Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, wann sind wir je mit einem Serienfinale wirklich zufrieden?

Pretty Little Liars finale

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Bildergebnis für pretty little liars

This Tuesday, the final episode of Pretty Little Liars aired in the USA. I watched the series for almost 6 years and therefore, it was very hard for me to believe that it should be over now and I still haven’t realized it yet.

I really liked that the episode was 1,5 hours and I was really thrilled to find out the final explanation which I was awaiting for years.
At the beginning of the episode, I was confused at first. It started with a time jump, which is not unusual for Pretty Little Liars, but it was a little bit odd to start the episode with it. My sister and I were only looking at each other confused and surprised.

I am almost happy with how the private lives of Aria, Emily, Alison, Spencer and Hannah ended. It would have been a shame if Hannah would not have ended up with Caleb and I was also really looking forward to the wedding of Ezra and Aria. I can also live with the fact that the things between Spencer and Toby ended uncertain, but the ending of Emily and Alison? Seriously? I not only liked Alison at the beginning of the series when she was depicted as really mean, but also until the end. That they both end up together, have two children and plan on getting married is in my opinion not a good ending for Emily.

The solution of A.D. is not completely bad, but very easy. I am fascinated by how Troian Bellisario (the actress of Spencer) was able to play both roles, especially because the British accent must have been a huge challenge. However, I wished for someone to be A.D. who was already part of the series. To include a new person who suddenly is A.D., is a very easy way out. The background story and the motivation of Alex is understandable, but it would have been better if there had already been any hints to the existence of Alex. It would have made the story a bit more believable.

But the solution could have been worse. If it had turned out that Mona is A.D., I would have been really mad.
The idea to lock Spencer and Ezra in the bunker reminded me a lot of the doll house, in which the girls were locked in a previous season, which was a bit too similar.

In my opinion, it was totally unnecessary to include the scene at the end where the younger girls are in a barn and one of them is suddenly missing, just like in the first episode of Pretty Little Liars. The obviously wanted to have the possibility for a spin-off for the series, but it would have been better not to include this scene.

I expected that I would cry very much during the finale. Unfortunately, the finale was not emotionally touching me at all. Of course, I was glad at the end when the girls were happy and said goodbye to each other and during Ezrias wedding, but the expected crying fit at the end failed to appear.

To put it all in a nutshell, I am happy with how the lives of the girls turned out but the solution was a bit too easy for me. Usually, Pretty Little Liars is such a complex and complicated series, but the ending was a bit clumsy. But to be honest, are we ever really satisfied with the finale of a series?

Pretty Little Liars finale

 

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