Rezension: Die Blutschule

Logo Klappentext
Eine unbewohnte Insel im Storkower See
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …

 

Logo EckdatenAutor/in: Max Rhode/ Sebastian Fitzek
Titel: Die Blutschule
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 272 Seiten
Erscheinungstermin: 16. Oktober 2016
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Das Buch ist hier erhältlich: AmazonBastei Lübbe Verlag

Erster SatzNa schön, dann beginne ich mal damit, den ganzen Irrsinn aufzuschreiben, so wie Dr. Frobes es mir epfohlen hat, obwohl ich bezweifle, dass es irgendeinen therapeuthischen Nutzen haben wird, noch einmal dorthin zurückzukehren, wo die Angst wohnt, wenn auch nur gedanklich; zurück in das Baumhaus etwa oder in das Klassenzimmer, ach herrje, das Klassenzimmer, verdammt.

 

Logo Meine MeinungDas Buch wurde ja an sich von Sebastian Fitzek geschrieben, weshalb ich es auch in der folgenden Rezension mit anderen Büchern von ihm vergleichen werde.

Ich war ein wirklich großer Fan von Der Seelenbrecher, Passagier 23 und Noah. Das Paket jedoch war für meinen Geschmack schon ein bisschen zu unglaubwürdig und zu konstruiert und leider bestätigt sich dies auch in Die Blutschule.

Ein großer Teil des Buches wird mit Vorgeplänkel verbracht. Um die eigentliche Schule, die im Klappentext erwähnt wird, geht es in meinen Augen gar nicht primär. Natürlich ist die Blutschule das eigentlich gruslige oder thrillerhaftige an diesem Buch, aber ich hätte mir erhofft, dass sie ein bisschen mehr thematisiert wird.

So richtig spannend wurde das Buch erst ab Seite 150 aber, da das Buch selbst nur 272 Seiten lang ist, blieb danach nicht mehr so viel Zeit für eine spannende Geschichte und Auflösung.

Die Charaktere waren ganz in Ordnung. Natürlich stand Mark am meisten im Vordergrund, da die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird. Auch seinen Bruder Simon fand ich ganz gut, jedoch erfährt man nicht allzu viel über die Charaktere, da sie in diesem Buch nicht besonders detailliert dargestellt werden.

Es ist in meinen Augen nichts Neues, dass Fitzek oft viele Ideen in seine Bücher einbezieht und auch oft Dinge, bei denen man zu Beginn denken würde, dass sie niemals zusammenpassen. In einigen seiner Bücher ist ihm das auch gut gelungen. Auch in seinem Thriller Noah waren viele Elemente enthalten, die man zu Beginn nicht erwartet hätte, jedoch fand ich diese logisch eingearbeitet. Bei diesem Thriller hingegen war ich leider eher genervt von den übernatürlichen Elementen, die dort eingearbeitet wurden und die eigentlich die ganze Geschichte ausgemacht haben. Das zeichnet für mich keinen richtigen Thriller aus. Die Gewaltszenen, die aus der Schule beschrieben wurden, waren für mich auch eher nur stumpfe Gewalt, ohne jeglichen Sinn für die Handlung oder Ähnliches.

Am Ende gab es zwar noch eine überraschende und unerwartete Wendung, aber auch das Ende konnte mich leider nicht wirklich vom Buch überzeugen.

Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch in meinen Augen um keinen gelungenen Thriller und ich würde auch eher andere Bücher von Fitzek empfehlen als dieses hier. Das Buch erhält letztendlich nur 2 von 5 Elefanten von mir!

🐘🐘

 

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