Rezension: Stolz und Vorurteil

Logo Klappentext9783328101666_Cover
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil …

 

 

 

Logo Eckdaten
Autor/in: Jane Austen
Titel: Stolz und Vorurteil
Originaltitel: Pride and Prejudice
Verlag: Penguin Verlag
Seitenanzahl: 640 Seiten
Erscheinungstermin: 09. Mai 2017
Preis Taschenbuch: 10,00 €
Das Buch ist hier erhältlich: Amazon*, Verlagsgruppe Random House

Erster SatzEs ist eine allgemein annerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.

Logo Meine MeinungWas bei diesem Buch als erstes auffällt ist natürlich das wunderschöne Cover. Stolz und Vorurteil stand schon länger auf meiner Leseliste und in dieses Cover habe ich mich wirklich verliebt.
Ich war zu Beginn von den über 600 Seiten des Buches deutlich abgeschreckt, aber das Buch ist ziemlich groß gedruckt und die Seitenränder sind ebenfalls sehr groß, wodurch gar nicht so viel Text auf eine Seite passt. Also lasst euch davon nicht abschrecken.

Das Buch handelt hauptsächlich von der Familie Bennet, die eigentlich ihre ganze Zeit und Energie in die Heirat ihrer Töchter investiert. Dadurch dass die Bennets fünf Töchter haben, war ich zu Beginn wirklich sehr verwirrt von den ganzen Namen, die da auftauchen. Jane und Elizabeth konnte man schneller von den anderen unterscheiden, da der Fokus mehr auf ihnen liegt, aber mit den restlichen Töchtern hatte ich manchmal noch gegen Ende meine Probleme. Auch dass dauernd neue Leute und vor allem Männer auftauchen, die zu Besuch kommen oder auf irgendwelchen Bällen sind hat es nicht einfacher gemacht. Ich musste oft kurz nachdenken um mir darüber klar zu werden, welche Person hier jetzt vorkommt und in welchem Zusammenhang sie zu den anderen steht.
Mal abgesehen von den Namen, habe ich mich schnell an die Sprache gewöhnt. Ich war mir wirklich nicht sicher wie leicht es mir fallen würde den Roman zu lesen, aber es ging schneller als erwartet. Ab und zu bin ich noch über nicht so gängige Begriffe gestolpert aber im Großen und Ganzen hatte ich mich nach spätestens 50 Seiten komplett an den Schreibstil gewöhnt, auch wenn man beim Lesen doch deutlich mehr Konzentration benötigte, als wenn man ein Buch liest, das in der heutigen Zeit geschrieben wurde.

Einzelne Charaktere konnten einem wirklich schnell auf die Nerven gehen, vor allem weil ich manche Dinge, die damals eben so waren, einfach nicht nachvollziehen kann. Elizabeth hingegen war mir sehr sympathisch, weil sie sich durch ihre offene Art von den anderen abhebt. Sie sagt oft direkt, was sie denkt, und nimmt nicht immer nur Rücksicht auf andere, sondern steht zu ihrer Meinung und ist nicht so naiv.

Die Gespräche waren manchmal ein bisschen anstrengend, weil sie oft hauptsächlich aus Geplänkel bestanden und sich somit teilweise gezogen haben. Die Spannung des Buches war auch sehr unterschiedlich. Zu Beginn hat es sich leicht gezogen, wurde dann aber besser. Kurz danach ist die Spannung jedoch erneut eingebrochen und es kam wieder ein Teil, der sich gezogen hat und so weiter. Am Ende jedoch ging es dann wieder bergauf.

Auch wenn sich das Buch manchmal ein bisschen gezogen hat, hat es sich für mich gelohnt dran zu bleiben und im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Ich habe gedacht, dass die Sprache für mich ein größeres Problem darstellt und mit einer Liste der einzelnen Charaktere nebendran, auf der man neben dem Lesen immer mal wieder spicken kann, kann ich das Buch wirklich nur weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Elefanten!

🐘🐘🐘🐘

Ich habe das Buch in einer Leserunde mit Elly und Anne-Wiebke gelesen. Schaut unbedingt mal bei ihren Rezensionen zu Stolz und Vorurteil vorbei.

 

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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