Rezension: Todesmärchen

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In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …


Logo EckdatenAutor/in: Andreas Gruber
Titel: Todesmärchen
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: 15. August 2016
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Das Buch ist hier erhätlich: Amazon*, Goldmann Verlag

Erster SatzMarten S. Sneijder stand an den Klippen und starrte aufs Meer hinaus.

Logo Meine MeinungDas Buch ist der dritte Teil einer Reihe und somit auch der dritte Teil mit dem Ermittlerduo von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ich hatte bisher noch nicht den ersten oder zweiten Teil der Reihe oder gar ein anderes Buch von Andreas Gruber gelesen. Ich habe das Buch eigentlich nur zufällig gekauft, weil es als Mängelexemplar günstig verkauft wurde und habe es gekauft, ohne vorher Bewertungen oder Rezensionen gelesen zu haben. Das Buch stand eine Weile in meinem Regal rum, ohne dass ich es angerührt habe. Wenn ich gewusst hätte, dass es so gut ist, hätte ich es schon so viel früher gelesen!

Maarten S. Sneijder ist zwar ein guter Ermittler, aber leider total arrogant und unsympathisch. Sabine Nemez, die mit Sneijder zusammenarbeiten muss, hingegen ist das komplette Gegenteil. Sie ist sympathisch und freundlich. Durch diese Gegensätze bilden die beiden ein so interessantes und auch spannendes Ermittlerduo.

Die Kapitel wechseln immer zwischen unterschiedlichen Zeiten und Handlungen. Oft gibt es Zeitsprünge zu einer Handlung, die ein paar Wochen vorher geschehen ist und Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Hin und wieder gibt es aber auch Sprünge zu einem früheren Fall von Sneijder, der für den aktuellen Fall interessant ist. Dadurch, dass die unterschiedlichen Handlungsstränge langsam zusammengeführt werden, ist es natürlich besonders spannend für den Leser.

Das Buch war seit Langem endlich mal wieder ein Thriller, in dem alles perfekt und stimmig verknüpft wurde. Die Charaktere sind gut und realistisch dargestellt und alles passt einfach zusammen. Ebenfalls war es seit langem mal wieder ein Thriller, bei dem die Handlung bis zum Ende unglaublich spannend war und nicht vorhersehbar. Oft hat man schon zu Beginn Vermutungen und man liest das Buch dann hauptsächlich nur noch um herauszufinden, ob sich die Vermutungen bestätigen. Bei diesem Thriller von Andreas Gruber wurden so viele unterschiedliche und unerwartete Wendungen eingebaut, dass dies nicht möglich war.

Alles in allem handelt es sich bei „Todesmärchen“ um einen sehr gelungenen Thriller mit tollen Ermittlern und viel Spannung. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe nichts an dem Buch zu bemängeln oder auszusetzen. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Elefanten!

🐘🐘🐘🐘🐘

 

 

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